Ich habe mir, seit dem ich mit dem Rad fahren begonnen habe, enorm viele Gedanken zu den verschiedensten Themen gemacht. Gefühlt weiß man zwar, wie man Fahrrad fährt, aber sonst? Bisher hab ich mich nie mit Rennradkleidung, dem richtigem Ölen der Kette oder Klickpedalen auseinandergesetzt. Diese Serie von Artikeln kann helfen, wenn man mit dem Thema anfangen will. Aber vorsicht: Alles super super subjektiv.

Das Gefühl von Freiheit. In der Natur sein und gleichzeitig sportlich betätigen. Kilometer ballern und nebenbei vielleicht auch noch mit den Podcasts up to date bleiben. Den Puls beim Bergauf fahren in die Höhe treiben und gleichzeitig den Fahrtwind genießen, wenn es dann endlich bergab geht. Doch wie überhaupt?

Es fängt, leider wie bei allem, mit dem Budget an. Es gibt nämlich definitiv günstigere Hobbys als Rennrad fahren, denn man braucht schon einiges. Ich bin ein Fan davon mit einer soliden Grundausstattung anzufangen – aber nicht sofort Overkill zu gehen. Das kann man machen, wenn man einpegeln kann, wie wichtig das ganze für einen wird.

Das Fahrrad

Das offensichtlichste und gleichzeitig wahrscheinlich auch wichtigste. Die Spanne geht von etwa 2000€ bis oben offen. Doch was macht Sinn? Man sollte sich überhaupt mal Fragen was man machen will. Straße? Waldwege oder doch Berge? Auf der Straße ist die Antwort klar – Rennrad. Auf Schotter und Waldwegen eignet sich hervorragend ein Gravel bike – das ist quasi ein Mittelding aus Rennrad und Mountainbike und dann natürlich das Mountainbike, falls ihr über Stock und Stein fahren wollt.

In diesem Aspekt wollen wir auf Rennräder eingehen. Man entscheidet erst mal den Rahmen zwischen stabilem Aluminium und leichtem Carbon. Stahl gibt es auch ab und an – aber eher selten. Während viele auf Carbon schwören gibt es durchaus auch einige Trends für Aluminium Räder. Was das Fahrrad dann aber erst teuer werden lässt, sind die Komponenten. Ein guter Anfang ist eine Shimano 105 Schaltung. Ultegra wäre das nächst größere, aber ich muss ehrlich gesagt sagen, nachdem ich in Mallorca ein Bike mit sogar elektronischer Schaltung gefahren bin – man muss sich gut überlegen, ob es einem das Geld wert ist. Der offensichtliche Mehrwert bleibt nämlich meiner Meinung nach in den Raum gestellt – gerade wenn man damit anfängt.

Mein Einsteiger Bike ist ein Canyon Endurance CF SL 7.0 – Eine Solide Grundlage für weitere Ausfahrten mit Scheibenbremsen. Das selbe Bike gibt es zum Beispiel auch als Ultimate mit ähnlichen Komponenten und einem noch sportlichem Rahmen.

Grundsätzlich gilt: Canyon macht Direktvertrieb. Das hat zur Folge, dass ihr nur dort auf der Website Bikes davon kaufen könnt, der Händler umgangen wird und die Bikes zu Vergleichsmodellen anderer Hersteller etwa 500€ günstiger sind. Im besten Fall geht ihr jedoch zu einem Händler eures Vertrauens und lasst euch beraten. Die Größe des Bikes sollte zu euch passen und wenn ihr eskalieren wollt, macht ein Bike Fitting im ersten Step mega Sinn. Kein Bike ist gleich, alle Maße sind unterschiedlich und es wird kein Bike geben, das perfekt zu eurem Körper passt – das kann man jedoch alles mit den richtigen Einstellungen und Komponenten anpassen und ihr erspart euch Hüftschmerzen, einschlafende Hände oder ähnliches. Außerdem sind die Lieferzeiten bei Canyon wirklich nicht ohne – bei anderen Marken habt ihr die Chance, dass ein Händler noch ein Bike in eurer Größe herumstehen hat.

Was man wissen muss: Ich bin super picky wenn es um Design geht.

Hier ein paar ausgewählte Marken, die ich in meiner Recherche gefunden habe und schön finde.

Canyon

Standert

BMC

Trek

Cannondale

Habt ihr Fragen zu dem Thema? Wenn ja, dann immer in die Kommentare damit!

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